Spannbetttuch richtig pflegen: so bleiben Stoff und Gummi lange elastisch
Ein Spannbetttuch verschleißt selten im Bett. Es verschleißt in der Wäsche: zu heißes Programm, Weichspüler, Trockner auf höchster Stufe. Danach wirkt die Größe falsch — dabei hat nur das Gummi die Spannung verloren.
Erste Wäsche — bevor es auf die Matratze kommt
Waschen Sie ein neues Spannbetttuch vor der ersten Nacht. Die Appretur geht weg, das Einlaufen auf der Matratze fällt geringer aus, und der Stoff darf schrumpfen, bevor er sitzen muss. Bei den meisten Tüchern aus Baumwolle, Jersey und Mikrofaser genügen 40 °C.
So bleibt das Gummi elastisch
Hitze und Weichspüler setzen dem Gummi mehr zu als Wasser. Satin und Mikrofaser-Satin gehören auf 40 °C. Baumwolle und Jersey vertragen oft 40–60 °C, sofern das Etikett das erlaubt. Für die Hygiene reicht das; täglich 90 °C braucht niemand.
Füllen Sie die Trommel nicht randvoll. Ein gequetschtes Laken reibt, das Gummi dehnt sich ungleichmäßig, Satin bildet schneller Noppen. Halten Sie Jeans, Reißverschlüsse und Klettverschluss fern.
Verzichten Sie auf Weichspüler. Er macht den Stoff einmal geschmeidig und nimmt dem Gummi auf Dauer die Kraft. Bei Satin verstärkt er außerdem das Gleiten. Nehmen Sie Flüssigwaschmittel ohne Bleichmittel.
Trocknen — hier gibt das Band meist nach
Hängen Sie das Spannbetttuch auf oder nutzen Sie den Trockner nur auf niedriger bis mittlerer Stufe. Ziehen Sie die Ecken danach in Form, damit das Gummi sich fängt. Zu viel Hitze zieht das Band zusammen. Am Morgen lösen sich die Ecken, obwohl das Maß noch stimmt.
Lassen Sie ein feuchtes Tuch nicht zusammengerollt im Korb liegen. Nässe und Falten zeichnen sich in Satin ab und belasten die Nähte am Gummi.
Jeder Stoff will anders behandelt werden
Jersey hält häufiges Waschen aus, wenn die Temperatur im Rahmen bleibt. Baumwolle wird ohne Bleiche nach ein paar Durchgängen fester und weicher. Satin und Mikrofaser-Satin brauchen ein schonendes Programm und danach ein zügiges Glattziehen — oft entfällt dann das Bügeln.
Ein wasserdichtes Spannbetttuch mit der Membran nach innen waschen und nicht heiß trocknen. Die Schicht schützt die Matratze nur, solange sie nicht verbrennt.
Wechsel im Bett
Im Alltag etwa einmal pro Woche wechseln. Bei Schweiß, Kindern oder Tieren öfter. Zwei Tücher sind das Minimum: eines liegt, eines wird gewaschen. Dann entfällt das heiße Trocknen, nur weil es am nächsten Morgen fertig sein soll.
Wenn nichts mehr hilft
Sitzt das Gummi direkt nach der Wäsche schlaff, war die Trocknung zu heiß. Springen die Ecken schon nach einem Monat und die Matratze ist hoch, hätte von Anfang an Jersey statt Satin gelegen. Fusselt der Stoff, waren grobe Teile in der Trommel schuld, nicht die Nacht.
Suchen Sie dann kein Spezialprogramm. Nehmen Sie ein neues Laken und behandeln Sie es zurückhaltender.
Spannbetttücher aus Baumwolle, Jersey, Satin und Mikrofaser finden Sie in der Laken-Kategorie von Savas Home. Auf Savas Home die Größe nach der Matratze wählen und waschen, wie das Etikett es vorgibt — dann hält das Gummi länger als eine Saison.
Kurz gesagt: vor dem ersten Gebrauch waschen, Satin bei 40 °C, ohne Weichspüler, kühl trocknen, Ecken sofort richten.

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